Die Rasse

Der Magyar Vizsla ‑ ob Kurzhaar oder Drahthaar ‑ ist ein herausragender vielseitiger Jagd­hund, wenn bei seiner Ausbildung und Hal­tung einige Dinge beachtet werden, die inzwischen auch bei der Ausbildung anderer Hunderassen mehr und mehr Eingang finden.

Der Vizsla ist kein Zwingerhund. Er will mit seinem Führer nicht nur jagen: Er will mit ihm leben.

Zuhause ist der Vizsla ein freundlicher, an­häng­licher, sehr verspielter Hund; bei der Jagd arbeitet er selbstständig, zügig, konzentriert und sehr zielorientiert.

Ist der Vizsla richtig geführt, wird sein waches und freundliches Ver­halten bei der Arbeit als großer Vorteil erlebt. Der Magyar Vizsla arbeitet seinem Führer freudig und pas­sioniert zu. Er jagt mit ihm. Auf die Rückkehr des Hundes zu warten, ist Vizsla-Führern fremd.

Übertriebene Härte ist beim Führen eines Vizslas nicht notwendig. Seine Intelligenz verlangt eine ebenso konsequente wie intelligente Führung, die das Leistungspotential des Hundes nutzt, ohne ihm die Rudelführerschaft zu überlassen. Diese Erziehung ist un­bestreit­bar schwerer als die Kasernenhof-Dressur, aber sie ist um so viel erfolg­reicher.

Wer einen Vizsla im Feld auf der Suche seine Nase einsetzen oder ihn vorstehen sah, wer ihn bei der Apportier­arbeit im Wasser oder im Feld beobachtet hat, wird von seiner Freude und seiner Arbeitspassion angesteckt.

Da die Ungarischen Vorstehhunde in den sieb­ziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts zum Teil Probleme bei der Wasserarbeit hatten, war und ist in den letzten vierunddreißig Jahren ‑ so lange existiert der Verein Ungarischer Vorstehhunde e.V. und so lange werden Vizsla in unserem Land nach den Regeln des VDH/FCI gezüch­tet ‑ die Ver­besse­rung der Leistungen am Wasser ein be­sonderer Schwerpunkt der Zucht. Das Fach „Stöbern ohne Ente“ ist daher Teil der Josef-Rau­wolf-Zuchtausleseprüfung. Diese Prüfung be­stehen nur Hunde, deren Leistungen in allen An­lage­fächern min­destens mit Sehr Gut zu bewerten sind und die in allen übrigen Fächern mindes­tens mit einem mittleren Gut beurteilt werden. Der Erfolg dieser Zuchtmaß­nahmen kann bei jeder HZP festgestellt werden.

Was Härte und Laut betrifft:
Es gibt Vizsla mit Härte­nachweis und immer mehr unserer Hunde sind sichtlaut. Spurlaute Vizsla sind die Ausnahme.

Wer einen vielseitig einsetzbaren Jagdge­hilfen und Begleiter braucht, wer bereit ist, sich mit seinem Hund über die Ausbil­­dung hinaus zu beschäftigen, wer einen familienfreund­lichen Hund sucht und diesem Gelegenheit gibt, seine Fähigkeiten auszuleben, der hat im Vizsla seinen Hund gefunden.

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